Der Studierendenrat (StuRa) der Uni Rostock ist mehr als nur ein Gremium – er ist die Stimme aller Studierenden. Hier wird diskutiert, entschieden und gestaltet: Der StuRa ist das Parlament der Studierendenschaft und bestimmt maßgeblich, wie Hochschulpolitik aus studentischer Sicht aussieht.
Im StuRa werden die großen Fragen gestellt:
Wie soll unser Studium aussehen? Was macht einen lebendigen Campus aus? Und wofür wollen wir uns als Studierende stark machen?
Hier entstehen Positionen, hier werden Entscheidungen getroffen – von Studierenden für Studierende.
Der StuRa wählt den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der die Studierendenschaft nach außen vertritt, berät, Veranstaltungen organisiert und sich politisch einmischt. Gleichzeitig gilt:
👉 Der StuRa schaut genau hin. Er kontrolliert die Arbeit des AStA und kann bei Bedarf auch eingreifen – bis hin zur Abwahl von Referent*innen.
Ein wichtiger Teil der StuRa-Arbeit: die Finanzen. Der StuRa entscheidet, wofür studentische Gelder eingesetzt werden:
Auch die Höhe des Beitrags zur Studierendenvertretung wird hier festgelegt – und damit die Grundlage für all das, was studentisches Engagement möglich macht.
Insgesamt hat der StuRa 55 Plätze, die unter den Fakultäten aufgeteilt werden. Je nach Größe der Fakultät gibt es Sitze für die Studierenden.
Werden Sitze bei der StuRa-Wahl nicht vergeben, bleiben sie vakant und niemand kann für die Studierenden eintreten. Im aktuellen StuRa sind die AUF und die THF gar nicht vertreten, wodurch nicht nur deren Stimme im Diskurs fehlt, sondern auch die Anzahl der Mitglieder von Beginn an wesentlich geringer ist.
Kurz gesagt: Der StuRa ist der Ort, an dem aus Ideen echte Veränderungen werden.
Deine Uni. Deine Stimme. Deine Entscheidung.
Um direktere Einblicke in die Arbeit des StuRa zu bekommen, haben aktuelle Mitglieder einige Fragen zum Engagement im StuRa formuliert. Und keine Sorge wir haben hier keine „Blümchen“-Zitate ausgewählt, es gibt auch bei der Studierendenvertretung immer mal Probleme.
Warum würdet ihr Studierenden eine Kandidatur für den StuRa empfehlen?
„Uni aus einem ganz neuen Blickwinkel erleben. Interessante engagierte Menschen kennenlernen. Mit relativ wenig Einsatz ist es bereits möglich relativ viel zu bewirken. Es gibt viel zu tun und man kann praktisch mitwirken die Uni zu einem besseren und schöneren Ort zum studieren zu machen.“
Was ist dein positiver und dein negativer Moment im StuRa gewesen?
„Negativ: Ein Gefühl, dass sich letztendlich nicht wirklich was verändert und man an eigenen Strukturen scheitert. Positiv: Im Team die erste Vollversammlung nach Corona auf die Beine zu stellen.“
Welche Entscheidung war für dich am Wichtigsten?
„Eigene Entscheidung: Ja oder nein sagen zu neuen Ehrenämtern, oder institutionell: Das Aufstellen und Abstimmen eines neuen Haushalts.“
Warum würdet ihr Studierenden eine Kandidatur für den StuRa empfehlen?
„Im StuRa gibt es die direkte Möglichkeit, die Positionen der verfassten Studierendenschaft mit zu beeinflussen, mitzubestimmen. Außerdem bekommt ihr sehr viel Einblick in die Strukturen der Studierendenschaft und der Universität und Möglichkeiten, kleine und große Veränderungen mit anzustoßen.“
Was ist dein positiver und dein negativer Moment im StuRa gewesen?
„Schön im StuRa ist es immer dann, wenn produktiv inhaltlich diskutiert wird, anstrengend hingegen, wenn es sehr viel um primär verwalterische/administrative Sachen geht.“
Welche Entscheidung war für dich am Wichtigsten?
„Am wichtigsten politisch fand ich im letzten Jahr, dass die antimilitaristischen Anträge pro Zivilklausel und gegen Wehrpflicht beschlossen wurden. (Aber auch die Positionierung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte oder zu Inklusion finde ich wichtig.)“
Warum würdet ihr Studierenden eine Kandidatur für den StuRa empfehlen?
„… Weil: mit einem möglichst ausgefüllten StuRa die Demokratie an unserer Uni besser gelebt werden kann. Weil: ein voller StuRa mehr Ideen zu Problemen finden kann, als ein halbvoller oder leerer StuRa.“
Was ist dein positiver und dein negativer Moment im StuRa gewesen?
„Den einen positiven Moment hab ich nicht, es sind die vielen interessanten Persönlichkeiten im StuRa und der Austausch mit ihnen. Ich hab auch nicht einen negativen Moment, aber die langen, sich im Kreis drehenden Diskussionen können die Arbeit im StuRa verkomplizieren und viel Energie rauben.“
Welche Entscheidung war für dich am Wichtigsten?
„Ich war zwei Jahre im StuRa, da waren die Haushaltsabstimmungen sehr wichtig, aber für mich persönlich gehört auch die Entscheidung für das Deutschlandticket zu den wichtigen Entscheidungen.“
Mehr Infos kannst du auf der Website des StuRa nachlesen.